Mehr Aktivitäten der Autorenrunde

Auch die Solinger Autoren Martina Hörle und Armin Tofahrn waren während der Pandemie fleißig.

Martina Hörle ist literarisch gerne in mystischen Welten unterwegs. Ihre Inspiration holt sie sich zum größten Teil aus der Natur. Sie streift oft und gerne durch den Wald, der für sie eine absolute Kraftquelle darstellt. In Baumrinden, Steinen und Wurzelwerk sieht sie oft Waldbewohner, die sie zu Erzählungen anregen.

Insofern hat sich Corona auf ihre schreiberische Tätigkeit nicht negativ ausgewirkt. Schade ist es nur, dass viele literarische Veranstaltungen ausgefallen sind. Die virtuellen Lesungen sind zwar eine gute Alternative, doch sie vermisst den Kontakt und die Interaktion mit dem Publikum. 

Im Sommer wird ihr neues Buch erscheinen. Sie hoffe, dass sie die Möglichkeit hat, es ihren Zuhörern persönlich vorstellen zu können. 

„Es geschah (n)irgendwo“ 

Eine Sammlung mystischer, skurriler und manchmal auch verstörender Geschichten.

Martina Hörle spielt mit dem Unbekannten, Rätselhaften. Ihre mystischen Erzählungen versetzen die Freunde des Irrealen in eine Welt zwischen den Welten, in der alles möglich, doch nichts sicher ist.

Sie konfrontiert den Leser mit seinen Sehnsüchten und Wünschen, seiner Einsamkeit, seinem Unvermögen und dem Wunsch nach Anerkennung.

Ingo Schleutermanns Zeichnungen, die das Verstörende in akribischer Detailverliebtheit zum Ausdruck bringen, regen zum Schmunzeln an, erzeugen ein schauriges Gruseln oder gesellen sich in irritierender Ruhe einfach zu den Geschichten.

Auch für Armin Tofahrn fielen viele Projekte ins Wasser. Im Herbst hatte er vor, Lesungen in Seniorenheimen und Kitas zu machen. Nur eine Lesung mit wunderbaren Knirpsen durfte er machen, bevor alles jäh durch Corodingsda zerstört wurde. Er wollte Hoffnung geben, stattdessen ist er selber in ein Loch gefallen, aus dem er bei den ersten Sonnenstrahlen im Februar heraus gekrochen ist.

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