„Jagdfieber“ in der Destille, aber schön

DIE SOLINGER AUTORENRUNDE IN DÜSSELDORF.
Am 1. September 2018 waren wir – nach unserem Auftritt während der Düsseldorfer Literaturtage im Jahr 2017 – wieder einmal in Düsseldorf. Sehr gern lesen wir öffentlich im „Umland Solingens“, denn unsere Literatur soll keinesfalls irgendwo an eine Grenze, auch keine geografische, stoßen. Und wir mögen Düsseldorf mit seiner großen und vielgestaltigen Kulturszene, von daher ist die Destille in der Bilkerstraße inmitten der Carlstadt als Ort, wo Literatur gelesen wird, ja stattfindet, nur zu empfehlen.

Wir, die literarischen Individualisten, die sich vor ein paar Jahren zusammenfanden, saßen wieder am Autorentisch der Destille. Gegen 17 Uhr, der typischen Anfangszeit der BLAUEN STUNDE, die die Düsseldorferin Elisabeth Esch schon länger organisiert und moderiert, begann erst einmal die Musik. Die Schwestern ….. (Gesang und Klavier), setzten die erste Qualitätsmarke. Hiernach stellte ich der zahlreich versammelten Zuhörerschaft die SOLINGER AUTORENRUNDE vor, las auch thematisch einführend ein Gedicht, um dann unserer Martina Hörle den Platz hinter dem Mikro zu überlassen, die zum Thema JAGDFIEBER einiges beizutragen hatte. In einer Destille, die ganz und gar voller Kunstobjekte war. Was für ein Umfeld für eine literarische Lesung! Aber auch: Was für eine Stimmung … !? Ich freue mich jetzt noch über das, was uns an diesem späten Nachmittag gut gelang – vor einem sachkundigen, freundlichen, einfach netten Publikum, dem man gerne vorliest und vorträgt. Es geht nämlich für uns immer um die Qualität dessen, was wir wollen und tun.

Mit Freude brachten wir uns voll ein. Natürlich auch Andreas Erdmann, der Routinier der Fantasie, der mit einem historischen Rückgriff dem Begriff Jagdfieber einen sehr kritischen Horizont eröffnete. Eine witzige und geistreiche Karla J. Butterfield gab nach weiteren Musikbeiträgen und einer Pause kürzere Texte zum Besten, die sehr gut ankamen. Zuletzt las Kay Ganahl seinen Text „Peter im Jagdfieber“, mit dem er thematisch-inhaltlich die sexuellen Ausschweifungen von manchen seiner Geschlechtsgenossen aufgriff.

Die SOLINGER AUTORENRUNDE nächstes Jahr wieder in der BLAUEN STUNDE: Thema „Wundertüte“. Im Dezember. Wir freuen uns darauf!

© Kay Ganahl

„Jagdfieber“: Die Solinger Autorenrunde liest in Düsseldorf!

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Am 1. September 2018 liest die Solinger Autorenrunde mit.
Um 17 Uhr geht’s los.

Martina Hörle
Andreas Erdmann
Karla J. Butterfield
Kay Ganahl

präsentieren in der Düsseldorfer Destille, dem berühmten Kulturtreffpunkt, eigene Texte zu dem Thema „Jagdfieber“. Die Veranstaltung findet im Rahmen der BLAUEN STUNDE statt, die von Elisabeth Esch organisiert wird.

Wir freuen uns auf Sie/Euch!

Zum vierten Mal! – Eine Nachlese

Der Literarische Wandertag 2018 mit dem Thema „Literatur an der Grenze“

Von Kay Ganahl

Manchmal meine ich, dass er öfter stattfinden sollte! Es gelingt nämlich immer besser, das literarische Wandern in der freien Natur zu einer Art „kulturellem Vergnügen“ zu gestalten, so dass die AutorInnen des Freien Deutschen Autorenverbandes/NRW und der Solinger Autorenrunde plus GastautorInnen plus Gäste von der unterhaltsamen Lockerheit angetan sind, die eben auch in den literarischen Werken steckt, ohne dass ernste Inhalte auf dem Weg zum Zuhörer verlorengehen.

Jedes Jahr sind wir woanders. Und es soll immer wieder alles neu und noch interessanter sein! Dieses Jahr fand er – am 8. Juli 2018, 15 Uhr – in der Grünanlage Bärenloch nahe der Solinger City statt. Die „Literaturgemeinde“ traf sich zunächst einmal in der Hofschaft Stockdum.

Allein auf dem Gebiet der Stadt Solingen gibt es eine bunte Vielzahl von Möglichkeiten, den Literarischen Wandertag konkret auszugestalten. Im Rückblick: 2015 wanderten wir von Solingen-Unterburg bis in den Brückenpark, der an der Grenze zu Remscheid liegt. 2016 war es der Coppelpark, von wo aus wir über die Korkenziehertrasse bis in den Südpark (am Alten Hauptbahnhof) hinein wanderten. Und letztes Jahr begannen wir im historischen Ortskern Gräfraths, um dann, das Klingenmuseum hinter uns lassend, durch die angrenzende Heide zu wandern. Immer machte es Freude. Immer blieb uns allerdings auch das schöne Wetter treu. Ich möchte nicht ins Schwärmen kommen … Der Bärenloch-Park in Solingen ist vor Jahren zu einer groß angelegten Anlage für den Wanderer, Spaziergänger, aber auch zum Spielen für Kinder umgebaut worden. Ich bin geneigt, hier sogar von einer „geplanten und realisierten Idylle“ zu sprechen. Denn auf den gut ausgebauten Wegen, vorbei an diversen Sport- und Spiel-Einrichtungen, lässt sich die Natur in Ruhe erkunden.

Das frohe Spielen der Kinder stört dabei keinesfalls. Übrigens auch dann nicht, wenn die Gruppe der literarischen Wanderer geschlossen der geplanten Wanderroute folgt: Alle bewegten sich letzten Sonntag von Punkt zu Punkt. Es gibt nämlich diese Literaturpunkte, die vom Organisator im Vorfeld für jede Autorin, jeden Autor eingerichtet wurden. Die Gegebenheiten vor Ort legten es auch dieses Jahr im Bärenloch-Park einfach nahe, die eine oder andere geeignete kleine Örtlichkeit auszusuchen, wo die AutorInnen ihre Werke vorlesen sollten. Und mancher ließ sich dann auch, der/die VorleserIn wie einige aus der Schar der Zuhörer, so hatte ich den Eindruck, von der sommerlichen Pracht der Natur überraschen. Dabei war es wohl so, dass die Natur nicht von literarischen Inhalten ablenkte, sondern sie verstärkte – Zuhören und Zusehen sogar noch erleichterte. Die literarischen Werke der geladenen AutorInnen wurden, intensiv und fesselnd vorgelesen, noch schneller erfassbar! Menschen und Literatur und Natur waren eins!

Nun zu den Leseauftritten der AutorInnen zum diesjährigen Thema „Literatur an der Grenze“  … es sei mit der Autorin des 5. Literaturpunktes angefangen: Wie jedes Jahr kam Martina Hörle von der Solinger Autorenrunde, die vor Steinplatten nahe der Skater-Anlage unter anderem den Essay „Invasion an der Wupper“ las – die „Wupperorchidee“ verdrängt die anderen Pflanzen in der Wupper. Ein hochinteressanter Stoff. Zuvor hatte an dem 4. Literaturpunkt („Rastplatz“) der Autorenrunde-Neuzugang Annette Oppenlander „Der Bunker“ (Kriegserinnerungen ihres Vaters) vorgelesen. Oppenlander, die dreißig Jahre in den USA lebte und dort in Englisch schrieb und veröffentlichte, ist nun wieder in Solingen, um in ihrer Muttersprache zu schriftstellern. Die 2. Landesvorsitzende des FDA-NRW, Marlies Strübbe-Tewes aus Unna, hatte zuvor eine spannende biografische Kurzgeschichte bei den großen Steinen unmittelbar beim Kinderspielplatz vorgelesen, Titel: „Das Loch im Zaun“. Die Zuhörer waren begeistert, denn es wurde auch nicht an Humor gespart. Andreas Erdmann – Redakteur, Autor und eben auch Mitglied der Solinger Autorenrunde – amüsierte mit einem Text in Solinger Platt die Mitwanderer, hatte dann noch die Geschichte „Im Rosenbaumwald“ vorgelesen, die im Himalaya spielt. Ganz zu Beginn der Wanderroute überzeugte die Solingerin Christiane Trunk im umhegten Eingangsbereich des Bärenlochs mit authentisch- anrührenden Tagebucheintragungen zum Thema Alltag in der Psychiatrie.

Nach Annette Oppenlanders Lesung landeten wir in Reihenfolge am „6. Literaturpunkt Teich 1“. Es las dort Beate Kunisch, die in den Jahren 2017 und 2018 unter anderem in den Literaturradio-Produktionen Solingens organisatorisch und literarisch aktiv ist. Sie kam mit „Happiness is a warm gun“, der Geschichte eines jungen Machos. An dem folgenden Literaturpunkt „Lagerstätte“ (Grillplatz), auf einem Hügel gelegen, las ich, Kay Ganahl, der diesen Literarischen Wandertag organisierte, stellvertretend für meinen FDA-NRW Kollegen, den Landesvorsitzenden Dr. Manfred Luckas. Seinen Rap-Text „Mehr Wasser/ Meerwasser“ versuchte ich dann auch ein wenig „rappend“ herüberzubringen, was mir wohl einigermaßen gelang. Schon inhaltlich ist dieser Text aus Versatzstücken der Weltliteratur eine Herausforderung an die Lachmuskeln – auf hohem Niveau. Als Gastautorin trat auf dem großen Platz oberhalb des Grillplatzes die Wuppertaler Autorin Martina Sprenger auf, welche schon beim 1. Literarischen Wandertag begeistert mitwanderte.  „Reinlichkeit kann töten“ war ihr Beitrag für diesen 4. Literarischen Wandertag.

Nach weit mehr als zwei Stunden mit „Literatur an der Grenze“ setzte ich als derjenige, der die Ernsthaftigkeit eines jeweiligen literarischen Anliegens immer wieder betont, den Schlusspunkt. Und am Literaturpunkt „Teich 2“, im Zentrum des Bärenlochs, gewährte ich meiner Liebe zu dem Prager Schriftsteller Franz Kafka gezielt Ort, Zeit und Raum! Der literaturhistorische Essay „Franz Kafkas Blickwinkel“ soll nämlich erhellen, dass die Werke Franz Kafkas – nach dem 1. Weltkrieg entstanden – auf unser Heute prophetisch hinwiesen. Außerdem gab ich aus meiner Feder eine Mystery-Geschichte und eine prosaische Anleihe an den „Dachkammerdichter“ zum Besten.

Teneja Skrget aus Solingen, die während der dreistündigen literarischen Wanderung zur Gitarre sang, bereicherte die bunte Mischung der literarischen Beiträge um bekannte Popsongs. Sie sorgte zwischen den Auftritten der AutorInnen zusätzlich für gute Stimmung. Die 20 „literarischen Wanderer“ wurden von mir schließlich mit Dankesworten verabschiedet, wobei ich nicht vergaß, auf die Veranstaltungsplanung des Jahres 2019 hinzuweisen – es wird sicher einen 5. Literarischen Wandertag geben. Doch ist noch nicht heraus, in welcher Stadt er stattfinden wird.

(© Kay Ganahl, 2018)

4. Literarischer Wandertag: „Literatur an der Grenze“

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(Quelle: SolingenMagazin 09.07.2018)

Literarische Grenzüberschreitungen im Bärenloch

SOLINGEN (mh) – Nicht um Grenzen der Literatur, vielmehr um literarisch geschilderte Grenzüberschreitungen ging es beim „4. Literarischen Wandertag“, zu dem die Solinger Autorenrunde gemeinsam mit dem Freien Deutschen Autorenverband NRW (FDA) eingeladen hatte.

An neun ausgesuchten Lesestationen präsentierten die Autoren ihre Texte zum Thema „Literatur an der Grenze“. Dabei spannte sich der Bogen von alltäglichen Situationen über Kriegserinnerungen bis hin zur Fantasy-Literatur.

Neun Lesestationen im Bärenloch

Grenzen fordern heraus, überschritten zu werden. Welche Grenzen muss der Mensch wahren? Wo stößt das Denken an Grenzen? „Jeder, der spricht oder schreibt, setzt sich seine eigenen Grenzen“, so Organisator Kay Ganahl. Der Autor ist Mitglied der Solinger Autorenrunde und des FDA.

So machte sich eine 20-köpfige Gruppe auf den etwa dreistündigen Weg durch das Bärenloch. Christiane Trunk eröffnete den literarischen Reigen mit einer tagebuchähnlichen Schilderung eines Patienten in der Psychiatrie. Ständiger Wechsel zwischen Unternehmungsfreude und Depression. Ein nicht ganz leichter Stoff, doch ging es der Autorin vor allem darum, Vorurteile abzubauen.

Andreas Erdmann sorgte mit einer humorvollen Einleitung in Solinger Mundart für viel Gelächter und Applaus. Dann nahm er die Zuhörer mit nach Asien zu einer Bergbesteigung. Der unheimliche Weg führte durch den Rosenbaumwald und seine Geister. Deren Identität wurde später gelüftet und sorgte für Verblüffung.

Auf eindrucksvolle Weise beschrieb Annette Oppenlander in ihrem Werk „Der Bunker“ Kindheitserlebnisse im Brühler Bunker aus Sicht ihres Vaters.

Von Mystik bis Kriegskindheit

Auch bei Martina Hörle wurde es mystisch. Ein junger abenteuerlustiger Mann folgte einer Gestalt auf den Burgturm. Am nächsten Morgen fand man einen Toten. Danach gab die Autorin einen kurzen Überblick über die „Invasion an der Wupper“.

Marlies Strüwwe-Tewes schilderte in „Das Loch im Zaun“ ihre erste Berührung mit den Grenzen in Form eines Gartenzauns. „Heute sind die häufigsten Begrenzungen die Geschwindigkeitsbegrenzungen im Straßenverkehr“, schmunzelte die Autorin des FDA.

In „Happiness is a warm gun“ erzählte Beate Kunisch von einem jungen Macho, der mit Vorliebe nach kurzer Zeit seine oft parallel laufenden Amouren per WhatsApp beendete. Auch zu einer jungen Frau, die ihm mehr bedeutete, als er geglaubt hätte. Die Geschichte endete mit einem Suizid.

Gastautorin Martina Sprenger gab ein fast schon eklig-amüsantes Beispiel dafür, dass zu viel Reinlichkeit töten kann. Die Reaktion der Zuhörer war eine Kombination aus „Iiii“ und herzhaftem Lachen.

Liquide Collage begeisterte

Autor und Organisator Kay Ganahl hatte gleich zwei Auftritte. Für seinen Kollegen Manfred Luckas, Vorsitzender des FDA, der leider kurzfristig absagen musste, trug Ganahl eine liquide Collage in zwei Teilen vor. Der Rap „Mehr Wasser / Meerwasser“ war ein gelungener Mix aus literarischen Auszügen und bekannten Songtiteln. Da ging es um den Kapitän, der viel Wasser schlucken musste, um in seinem Element zu sein oder um Brecht, der von Moby Dick abschrieb, ohne mit der Wimper zu klimpern.

Mit Songs wie „Fields Of Gold“ oder „Venus“ begleitete die Musikerin Teneja mit Stimme und Gitarre die Literaten auf ihrer Tour durch die Grünanlagen und gewann gleich einen neuen Fan. Ein etwa dreijähriges Mädchen war ganz fasziniert und konnte sich kaum von der Sängerin trennen.

Literaturwanderung auch im nächsten Jahr

Die literarische Erkundung fand am Teich einen gelungenen Abschluss. In seinen eigenen Texten berichtete Ganahl von der nötigen Selbstdisziplin beim Schreiben und von einem Buch, das gelesen werden wollte. „Im kommenden Jahr wird es sicher einen „5. Literarischen Wandertag“ geben“, kündigte der Autor an. „Möglicherweise auch mal in einer anderen Stadt.“

 

SG 24h live2018 – Studiowelle 2

Am Samstag, 23. Juni, waren Kay Ganahl, Karla J. Butterfield und Martina Hörle bei der Studiowelle 2 zu Gast. Das ehrenamtliche Radio im Klinikum präsentierte sich bei Solingen 24 Stunden live und hatte dazu auch die Solinger Autorenrunde eingeladen.

Es war sehr interessant und hat einen Riesenspaß gemacht.

Hier ist ein Mitschnitt unserer Geschichten. Wer mag, kann gerne reinhören.

„Literatur an der Grenze“ – 4. Literarischer Wandertag

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Die Mitglieder der Solinger Autorenrunde werden auch in diesem Jahr wieder einen Literarischen Wandertag veranstalten. Er führt uns führt uns durch die weitläufige Freizeitanlage Bärenloch in Solingen.

An speziell ausgesuchten Leseplätzen werden wir eine kleine Auswahl unserer eigenen Texte zum Besten geben. Teneja wird uns mit ihrer Musik begleiten. Mehrere Mitglieder des FDA sind zu unserer großen Freude auch wieder mit dabei. Natürlich sind wir bestrebt, möglichst viele Gäste zu begrüßen. Jeder Literaturinteressierte ist willkommen! Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Bis jetzt wirken mit:

Manfred Luckas  (Landesvors. FDA-NRW, Köln)
Marlies Strübbe-Tewes (2. Landesvors. FDA-NRW, Unna) – Mitwirkende oder Gast
Kay Ganahl (FDA-NRW und Solinger Autorenrunde)
Beate Kunisch
Martina Hörle
Andreas Erdmann
Christiane Trunk
Annette Oppenlander (alle Solinger Autorenrunde)

Und als Gäste sind mit von der Partie: Martina Sprenger (Wuppertal) und Christiane Rühmann (Mülheim/R.)

Veranstaltung: 8. Juli 2018
Treffpunkt:
 Freizeitanlage Bärenloch
Uhrzeit: 15 Uhr
Dauer: Ca. 2,5 Stunden

Die Solinger Autorenrunde in Langenfeld.

Am 26. Mai 2018 lasen die beiden Autoren Kay Ganahl und Saga Grünwald im Rahmen einer Vernissage der Künstlergruppe „Die Falter“.

Die Ausstellung im Showroom des Langenfelder Marktkarrees drehte sich um „Fake News“. Die Künstler hatten sich intensiv mit diesem Thema befasst und Nachdenkliches wie Kurioses in Bildern, Fotografien und Skulpturen ausgewählt. Auch die Autoren lehnten sich mit ihren Texten an dieses Thema an.

So verbanden sich Malerei und Literatur zu einer wunderbaren Symbiose.

(Foto: © Saga Grünwald)

Schreibwerkstatt mit Annette Oppenlander

Wie man einen eindrucksvollen Roman oder eine spannende Kurzgeschichte schreibt
Verbessern Sie Ihr Manuskript durch bewährte Techniken

Ob Sie einen ersten Roman beginnen oder bereits mehrere Manuskripte vervollständigt haben, verbessern Sie Ihr Schreiben mit einer ausführlichen Diskussion über das Entwerfen einer ansprechenden Geschichte. Im Workshop lernen Sie, einen schlagfertigen Dialog, realistische und interessante Protagonisten, solide Plots und Subplots, emotionale Tiefe, Strukturen und Archen, eine einzigartige „Stimme“ und einen glaubwürdigen Handlungsort zu entwickeln. Der Workshop bietet immer wieder Gelegenheit zu praktischen Übungen und zur Besprechung von Manuskriptauszügen. Die Teilnehmenden werden zudem gebeten, ein oder zwei Dialogbeispiele aus einem beliebigen Roman mitzubringen.

Wann: 8. Juni 16 – 19 Uhr, 9. Juni 10 – 16 Uhr
Wo: VHS Mummstr. 10

Geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene

„Surviving the Fatherland“ – Kombinierte Präsentation und Lesung

Annette Oppenlander lädt zu ihrer ersten Lesung in Solingen ein!

Oppenlander verbrachte die erste Hälfte ihres Lebens in Solingen. Nach 30 Jahren in den USA lebt sie seit September 2017 wieder in ihrer Heimatstadt.

Am Donnerstag, 19. April 2018, um 19 Uhr gibt es im Forum der VHS, Mummstraße 10, eine kombinierte Lesung mit Präsentation aus dem mehrfach ausgezeichneten Roman „Surviving the Fatherland“.
Die Autorin erzählt darin die wahre Geschichte ihrer Eltern, die als Kriegskinder in Solingen aufwuchsen.

Zurzeit arbeitet Oppenlander an der deutschen Übersetzung ihres Werks.