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SOLINGER AUTORENRUNDE UND FREUNDE

Die Solinger Autorenrunde wurde in die SOLINGER AUTORENRUNDE UND FREUNDE transformiert.

Dies hat zur Folge, dass wir uns als Gruppe etwas anders zusammensetzen.

Wir freuen uns darauf, weiterhin in Solingen und auch in anderen Städten öffentliche literarische Lesungen gemeinsam durchzuführen!

Wer in der SOLINGER AUTORENRUNDE UND FREUNDE literarisch oder als Freund mitwirken möchte, kann sich bei uns per Mail melden. Wir kooperieren gern mit anderen literarischen Gruppen und Organisationen, sind offen für Konzepte und Ideen. Gäste sind willkommen. Es lebe die Literatur!

Es grüßen die Solinger AutorInnen:

Martina Hörle Remy Matelot Florian Meurer Kay Ganahl

Aktuell: Armin Tofahrn hat im Juni 2024 die Solinger Autorenrunde und Freunde leider verlassen.

Lieben Dank für die jahrelange Mitgliedschaft und das beachtliche literarische Engagement! Wir sehen uns, Armin!

Wir freuen uns sehr über unseren Neuzugang Florian Meurer!

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7. Literarischer Wandertag am 19.6.2022: NACHLESE

7. Literarischer Wandertag
Solingen – Wuppertal
Das Thema war „Zeiten und Brücken“.
Die Route verlief über Kohlfurther Brücke – Kaltenbacher Tal – Manuelskotten.

Die Veranstaltung

Am Nachmittag des 19. Juni 2022 gegen 15 Uhr trafen sich auf der Solinger Seite der Kohlfurther Brücke die AutorInnen, die auf dem 7. Literarischen Wandertag mitwanderten, nämlich Martina Hörle, Armin Tofahrn und Kay Ganahl aus Solingen, Annette Oppenlander aus Ahaus in Westfalen, Petra Lötschert aus Düsseldorf und Manfred Luckas aus Köln, zudem der Videofilmer Paulo Borutta aus Köln und der Solinger Liedermacher Robert Schreiber.

Reihenfolge und Örtlichkeiten des Auftretens:
Martina Hörle auf der Solinger Seite der Brücke
Armin Tofahrn mitten auf der Brücke
Kay Ganahl auf der Wuppertaler Seite („Brückenpark“)
Annette Oppenlander am Manuelskotten
Petra Lötschert am Manuelskotten
Manfred Luckas im Waldgebiet beim Kotten
Robert Schreiber sang auf der Brücke, hinter dem Tunnel auf dem Waldweg zum Kotten, vor dem „Hammer“ und beim alten stillgelegten Erzstollen.
Die Veranstaltung dauerte drei Stunden.

Es ging darum, die Tradition der Literarischen Wandertage des FDA NRW und der Solinger Autorenrunde zu pflegen – und natürlich ein wichtiges Thema kreativ in eigenen schriftstellerischen Werken zu bearbeiten und dem geneigten Publikum vorzutragen: ZEITEN UND BRÜCKEN.
Die Kohlfurther Brücke ist eine kleine Brücke, die Solingen und Wuppertal auf eine einmalige Art und Weise verbindet. Sie ist für den Autoverkehr gesperrt, nur Fußgänger und Radfahrer können über sie in die bergische Nachbarstadt gelangen. Daher ist sie durchaus als ein Symbol des Friedens und der Verbindung zwischen Menschen, Kulturen und Staaten zu sehen.
Der Freie Deutsche Autorenverband/Landesverband NRW und die Solinger Autorenrunde haben für diese Veranstaltung verantwortlich gezeichnet. Der Solinger Schriftsteller Kay Ganahl hat sie organisiert.

Zum Thema

Wir leben in schwierigen Zeiten, was sicher jedem bewusst ist.
Umso klarer dürfte die Herausforderung auch sein, die das normale Leben an jeden stellt: Tun, Handeln und Entscheiden, gleich was kommt. Es gilt, das Überleben aller möglichst gut zu gewährleisten, indem wirklich jedermann seinen mehr oder weniger großen Beitrag dazu leistet. Das kann die Arbeit in der Produktion sein, vieles andere mehr – zumal die kreative Tätigkeit, die das Problemlösen erleichtert und das Leben zu verschönern helfen kann. Kultur ist Leidenschaft, Interesse und Metier, die uns durchs Leben begleitet und es erfüllt!
Das literarische Schreiben ist eines der großen Gebiete der deutschen Kultur, in dem wir, die AutorInnen des Freien Dt. Autorenverbandes und der Solinger Autorenrunde, zuhause sind.
Der Bau von Brücken zwischen Staaten, Kulturen und zwischen Völkern, ja einzelnen Menschen ist das, worum es zu allen Zeiten, so auch in der unsrigen, immer wieder geht! Nicht jeder Konflikt ist vermeidbar, mancher kann übrigens auch von Nutzen sein. Aber was wir alle nicht wollen: Krieg!
Vor allem deshalb ist der Brückenbau, so häufig und vielfältig wie möglich vonnöten, um Schlimmes zu vermeiden und zu verhindern! Auf den verschiedensten Brücken kann man sich begegnen, auch wenn der eine anders denkt und handelt als derjenige, der ihm gegenübertritt – aus freien Stücken und guten Mutes. Menschen sollten niemals Gegner oder gar Feinde sein.
Der Bau von Brücken erweist sich daher als notwendig, um den Frieden zu erhalten. Der Friedenserhalt steht als das Wichtigste über allem anderen!

ZEITEN UND BRÜCKEN
war das Thema des 7. Literarischen Wandertages!
ZEITEN UND BRÜCKEN
ist die Verbindung von zwei wesentlichen Begriffen des Friedens, die eben mit Inhalt zu füllen sind.

Text: Kay Ganahl

SUMMERTIME

Eine Literarische Lesung mit Musik

Ev. Kirche am Markt, Gräfrather Markt 12, 42653 Solingen

Sonntag, 30. Juni 2024

Beginn 17 Uhr

Die Solinger Autorenrunde und Freunde liest aus ihren literarischen Werken. Sie wird begleitet vom Solinger Streichquartett, das W. A. Mozart spielt.

Der Sommer lädt wieder einmal die Menschen dazu ein, ins Freie zu gehen und Freude zu haben. Wir möchten aber dazu einladen, in eine Kirche in Solingen zu kommen, in der zur Abwechslung ganz anderes gesehen und gehört werden kann: literarische Texte von Persönlichkeiten des Solinger Kulturlebens. Thema ist SUMMERTIME, also genau das, was in diesen Wochen und Monaten erlebt wird: eine Jahreszeit, in der Menschen auch gedankliche Tiefen erkunden.

Diese Veranstaltung ist Teil des Projekts „Gräfrath durch die Jahrhunderte“, durchgeführt im Rahmen der Feierlichkeiten 650 JAHRE SOLINGEN vom Heimatverein Solingen-Gräfrath.

Die Veranstaltung im Ablauf

Solinger Streichquartett spielt W. A. Mozart

Begrüßung Kay Ganahl

  1. Lesung: Martina Hörle
  2. Lesung: Kay Ganahl

Solinger Streichquartett

Pause mit Büchertisch

Solinger Streichquartett

3. Lesung: Sophie Crummenerl

4. Lesung: Remy Matelot

Abschiedswort Kay Ganahl

Zum Ausklang:  Solinger Streichquartett

Solinger Autorenrunde und Freunde am 30.6.24:

Als Gastautorin wirkt am 30. Juni 2024 Sophie Crummenerl, Abiturientin, mit. Wir begrüßen sie herzlich und wünschen ihr in Gemeinschaft mit uns viel Erfolg!

Literarischer Spaziergang in Hilden

Bericht von Kay Ganahl

Die Gedanken an die Freiheit sind sehr ernst zu nehmen. Und unter dem Thema Freiheitsgedanke fand am 28. April 2024 im Stadtpark Hilden, Treffpunkt 14 Uhr vor der Stadthalle, bei gutem Wetter ein Literarischer Spaziergang statt, an dem Autorinnen und Autoren aus Düsseldorf, Monheim am Rhein und Solingen teilnahmen. Sie lasen aus literarischen Texten vor, die sie für diesen Anlass geschrieben hatten.

Erst durch die französische Aufklärung im 18. Jahrhundert wurde dem Freiheitsgedanken der allgemein hohe Rang eingeräumt, der ihm gebührt. Und das hält glücklicherweise bis heute an. Man sieht ihn heute tatsächlich – zumindest durch Persönlichkeitsrechte für jedermann – mehr oder weniger umgesetzt.

Die Freiheit beschäftigt sicherlich jeden intelligenten Menschen hin und wieder im Leben. Es gibt kaum jemanden, der ihn schmäht oder für unwichtig hält. Die sich aus dem Reflektieren über das Thema Freiheitsgedanke ergebenden Inhalte und Aussagen sind allerdings oft sehr unterschiedlich, worin ein großer Reiz liegt.

Also war es durchaus selbstverständlich, die Freiheitfür den Spaziergang durch einen bestens gehegten und gepflegten Stadtpark mit Teichen und Springbrunnen, Boccia Bahn, Kinderspielplatz, Kiosk und Garten, zu thematisieren. Die vielen interessierten Gäste aus Hilden und anderen Städten waren dafür der beste Beweis.

Die Absicht war, die Gedanken an die Freiheit durch das Lesen aus Texten inmitten einer schönen Natur unter den Menschen bewusst kreisen zu lassen, denn erfahrungsgemäß wird bei Menschen in solch einer angenehmen Situation – Unterhaltung durch kulturelle Aktivität – das eigene Denken kreativ angeregt. In der Tat waren alle Gäste heiter und nahmen Anteil an den einzelnen Textbeiträgen, die von den AutorInnen – jeder hat seine eigene Art der Darbietung von Texten – gelesen wurden. In der bunten Vielfalt der AutorInnen drückte sich schon der Sinn für Freiheit und die Erhaltung der Freiheit aus.

Es lasen in der Reihenfolge an ihren „Stationen“: Pascal Herder, Florian Meurer (beide aus Solingen) und Leo Litz (Monheim/Rhein) am Teich mit Springbrunnen und an der Brücke bei der Stadthalle; Kay Ganahl an den Bäumen im Park, Martina Hörle (beide aus Solingen) an der Anlegestelle am großen Teich im Park; Gregor Reuter auf der Wiese nahe dem Kiosk, Dr. Cornelia Seewald, Petra Lötschert und als Gastautorin Elke Seifert (alle vier aus Düsseldorf) bei der Boccia Bahn; Jörg Schwenzfeier (Monheim/Rhein) zum Abschluss des Spaziergangs auf der großen Wiese vor dem Kiosk. Der Perkussionist Birdy aus Krefeld vermochte zwischendurch spontan und kreativ auf die AutorInnen mit ihren Beiträgen einzugehen! Organisation des Spaziergangs und Bericht: Kay Ganahl.

Fotos: Kay Ganahl

Kirchenlesung: Storys zu Weihnachten

Bericht von Kay Ganahl

Wie kommt es zu dieser literarischen Lesung?

Das fragte ich in einem Text zur Ankündigung der Lesung in der evangelischen Kirche am Markt in Solingen-Gräfrath am 10. Dezember 2023. Nachdem die Lesung durchgeführt worden ist, da frage ich mich allenthalben: „Wie ist es dazu gekommen, dass diese Lesung gelungen ist, obwohl mein geschätzter Kollege Armin Tofahrn aus Krankheitsgründen nicht hat mitwirken können?“

Nun, nicht etwa deshalb, weil er ein gut ersetzbarer Mitstreiter in so manchem Literaturprojekt wäre, sondern weil seine literarischen Texte die Zuhörerschaft überzeugen, auch wenn er nicht persönlich öffentlich vorliest! Gute Literatur steht für sich selbst. Das geschriebene Wort auf dem Blatt Papier hat nach wie vor eine Magie, wenn Formulierkunst, die Handlungen und die Aussagen die Zuhörer – oder natürlich die Leser der Bücher! – einfangen und „mitnehmen“.

Ich habe mich gefreut, dass ich per Zufall die Gelegenheit bekommen habe, seine Texte einem geneigten Publikum in der Kirche vorzulesen. Das war ein Textvortrag, den ich vorher nicht zur Probe lesen konnte, weil mir Armin Tofahrn sein Textbuch in der Eingangstür seines Hauses in Solingen persönlich überreichte.

Mit seinen Geschichten wusste und weiß Armin Tofahrn zu überzeugen, für die Lesung in der Kirche hatte er für mich seine „Bertel-Reihe“ ausgewählt – auf einem Zettel die einzelnen Texte mit Seitenzahl benannt. Als ich dann etwa eine Stunde vor Lesungsbeginn an der Eingangstür der Kirche Herrn Pfarrer Schorsch begegnete, konnte ich mir sicher sein, dass die passenden Geschichten die Menschen erreichen würden. Denn „Engel-Geschichten“ passen zur Adventszeit und zu Weihnachten.

Mit Herrn Schorsch war ja alles im Einvernehmen ins Rollen gekommen – wir hatten auch Wochen vorher eine eingehende Vorbesprechung in seinem Pfarramt gehabt.

Mit dem Betreten der Kirche nahm ich all ihre Details wahr. Herr Schorsch zeigte mir das technische Equipment zum Filmen von Veranstaltungen, zu dem ein Steuerungssystem und drei in der Kirche installierte Videokameras gehörten, fragte mich dann, wo genau Armin Tofahrn und ich lesen wollten. Nun berichtete ich dem Pfarrer, dass Schreiberfreund Armin aus Krankheitsgründen nicht würde kommen können. Er bedauerte dies genauso wie ich. Dann entschied ich mich für ein Pult mit Leseleuchte, was sich später als gute Wahl erwies.

Es war also klar, dass ich an diesem Leseabend mit Gitarrenmusik die Solinger Autorenrunde und Freunde und den Freien Dt. Autorenverband/NRW allein repräsentieren würde. Aber klar war ja auch, dass immer wieder einmal das Improvisieren sich als erforderlich erweist, damit etwas über die Bühne gehen kann. An dem späten Nachmittag diente gewissermaßen diese kleine evangelische Kirche als Bühne.

Ich blätterte dann einige Minuten lang in Armin Tofahrns Textbuch, außerdem fotografierte ich. Herr Pfarrer Schorsch, der an diesem Abend für die Musik sorgte, klemmte sich hinter seine akustische Gitarre und spielte sich etwas ein.

Etwa ab 16.45 Uhr trafen die ersten Gäste in der Kirche ein, so dass auch die bei einer literarischen Lesung typische Atmosphäre aufkam. Wir warteten noch etwas über 17 Uhr hinaus, bis Herr Schorsch mit seinem ersten Gitarrenspiel anfing. Anschließend begrüßte er für die Kirche die Gäste und auch mich als literarischen Gast. Im Wechsel Musik/Text, teilweise spontan, würden wir die Veranstaltung durchführen. Angesichts der Abwesenheit von Armin Tofahrn, wodurch der offizielle Ablaufplan nicht mehr zu halten war, war das erst kurz vor Veranstaltungsbeginn verabredet worden. Dann richtete ich meine Worte an die Menschen. Nach der persönlichen Vorstellung und der Ankündigung von dem, was nun an Literarischem folgen sollte, entschuldigte ich natürlich den erkrankten Armin Tofahrn. Und teilte mit, dass er mir seine Texte für das öffentliche Lesen anvertraut hatte!